Die Naturbestattung
Die Friedwald- oder Ruheforstbestattung
Nachdem die Urne mit der Asche bereit für die Beisetzung ist, kann sie in speziell ausgewiesenen Waldgebieten, im Wurzelbereich eines Baumes, in einer ökologisch abbaubaren Urne beigesetzt werden. Diese löst sich innerhalb von einem bis sechs Monaten vollständig auf. Der Baum ist sowohl Grab als auch Grabmal und nimmt die Asche in seine Wurzeln auf. Auch hier gibt es verschiedene Baumtypen.
Zum einen gibt es den sogenannten Familienbaum, an welchem mehrere Familienangehörige, Freunde und Bekannte beigesetzt werden können. Zum anderen gibt es den Gemeinschaftsbaum. Hier können mehrere verschiedene Urnen unabhängig voneinander beigesetzt werden.
In den Friedwäldern und Ruheforsten hat jeder Baum eine eigene Nummer und ist in einem Baumverzeichnis aufgeführt. Es besteht die Möglichkeit an dem ausgewählten Baum eine Gedenkmarke (in der Regel ein Messingschild) mit dem Namen, dem Geburts- und Sterbedatum der verstorbenen Person anzubringen. Hier haben die Angehörigen, wie auf einem Friedhof, die Möglichkeit an einem Grab an die verstorbene Person zu gedenken.
Die anonyme Bestattung
Der Ablauf bei einer anonymen Bestattung gleicht der einer normalen Feuerbestattung. Es besteht auch hier die Möglichkeit vorher bei einer Trauerfeier mit dem Sarg oder der Urne Abschied zu nehmen und die Urne später anonym auf einer Urnenwiese beizusetzen.
Die Almwiesenbestattung
Hier findet die Beisetzung der Asche des Verstorbenen auf einer Schweizer Alm statt. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, vor der Beisetzung eine Trauerfeier mit dem Sarg oder der Urne abzuhalten. Auf einer Schweizer Alm kann sich anschließend individuell von der verstorbenen Person verabschiedet werden.